Sex Gang Children und Catherine’s Cathedral
Februar 12th, 2012 by admin
Die Sex Gang Children waren eine frühe Gothic-Rock-Band, die sich Anfang der 80er-Jahre in Großbritannien gründete.
Die von ihr gespielten Songs klangen aufgrund tiefer Bässe, der vielen Trommelklänge und der absonderlich hohen Stimme des Sängers vielmehr tragisch.
Zu ihren Alben gehören Song and Legend (1983), Blind (1992), Medea (1993) UND Bastard Art (2002). Der Name Sex Gang Children wurde von Malcolm McLaren gewählt und entstammt eines Buches William S. Burroughs.
Catherine’s Cathedral
Catherine`s Cathedral ist eine obskure schwedische Gothic-Rock-Band aus den frühen 90er Jahren. Ihre Musik ist sehr an Nephilim angelegt mit einem kleinen Einfluss von Punk-Rock und Metal-Elementen. Zu ihren Werken zählen die veröffentlichten Alben Flowerdust 1993, Intoxication 1994 und Equilibrium 1995.
Faith and The Muse
Februar 12th, 2012 by admin
Gegründet wurde die Band 1993 in Los Angeles Monica Richards und William Faith. Im Vorfeld zu dem Projekt Faith and the Muse hatten sowohl Richards als auch Faith Banderfahrungen in der Gothic-Rock- und Post-Punk-Szene der 80er-Jahre sammeln können. Richards hatte für die Band Strange Boutique gesungen, und Faith war unter anderem für diverse Szene-Größen wie Shadow Project oder Sex Gang Children aktiv.
Ihr Debütalbum Elyria, dem ersten von bislang sieben, wurde im Jahr 1994 veröffentlicht. Der Musikstil der Band ist nicht leicht zu erklären, da er sehr mannigfach ist und die abwechselndesten Einflüsse widerspiegelt. Mit diesem weit gefächerten Spektrum wird die Band ihrem Anspruch gerecht, eine im zeitlichen und kulturellen Sinne grenzüberschreitende Performance zu bieten. Die meisten Songs werden von Richards gesungen.
In den letzten 15 Jahren wurden ausgedehnte Touren in den USA und Europa gemacht. Mehrfach sind sie dabei auf großen alternativen Musikveranstaltungen aufgetreten. Die Live-Auftritte der Band sind bei den Fans wegen ihres Variantenreichtums beliebt. Sie wechseln von ruhigen Akustik-Sessions über theatralisch-orchestrale Inszenierungen bis hin zu einwandfreien Rock-Konzerten die Spur.
Christian Death
Februar 12th, 2012 by admin
Christian Death ist eine Death-Rock-Band aus dem Westen der USA.
Sie wurden 1979 in Los Angeles von Roger Allen Painter gegründet. Der Bandname war als spöttische Anlehnung an Christian Dior gedacht. Allerdings löste sich die Band bereits 1981 wieder auf und reformierte sich noch im selben Jahr mit den neuen Mitgliedern James McGearty, George Belanger und Rikk Agnew. 1984 wurde Valor Kand von Pompeii 99 auf Christian Death aufmerksam, was dazu führte, dass dieser kurze Zeit später zusammen mit David Glass und Gitane Demone bei der Band einstieg.
Wegen interner Dispute und Problemen mit Williams’ Drogensucht verließ er die Band, der nun Valor vorstand.
Valor hatte nach Williams’ Ausstieg die Namensrechte erworben. Trotzdem oder gerade deshalb ist das Album Invocations unter alten Christian-Death-Fans sehr beliebt, da es den Charme der Band zu den Anfängen, insbesondere den außergewöhnlichen, exaltierten Gesangsstil von Rozz Williams widerspiegelt, der teilweise gewollt die Texte nicht singt, sondern sie schreiend heraus klagt. Beachtung fand die Band nicht nur wegen ihrer Musik, sondern auch wegen damit verbundener – aggressiven – politischen und anti-religiösen Äußerungen.
Artesia
Februar 12th, 2012 by admin
Artesia begann als französisches weibliches Duett mit dem Spielen stimmungsvoller Musik. Die Band wurde 2001 von Agathe (Keyboards, Gesang) gegründet und eine erste Demo-Aufnahme mit dem Titel l’Eveil de l’Ame wurde im Juni 2003 (8 Songs / 38 Minuten) eingespielt, aber wegen mangelhafter Tonqualität wurde sie nicht veröffentlicht. Gaëlle trat der Band im September 2003 bei und dieser Moment ist der Beginn des Abenteuers.
Das zweite Demo “l’Aube Morne” (5 Songs / 20 Minuten) wurde im September 2004 aufgenommen und ist nun komplett vergriffen!
Im Dezember 2005 unterzeichnete Artesia einen Vertrag mit Prikosnovenie, einem französischen Label der Nähe von Nantes, welches sich auf faerie und Weltmusik spezialisiert hat. Das erste Album “Hilvern” ist im Februar 2006 veröffentlicht worden.
Im Juni 2007 wurde das zweite Album “Chants d’Automne” veröffentlicht. Im Frühjahr 2008 verließ Gaelle die Band aus persönlichen Gründen. Agathe wurde auf dem dritten Album von Loïc (Belenos) und Coralie, einer neuen Geigerin, unterstützt. “Llydaw” (8 Titel – 40 min) wurde im Februar 2009 wieder unter Prikosnovenie veröffentlicht. Nach der Veröffentlichung von Llydaw wollte Gaëlle wiederkommen und Coralie beschloss, die Band zu verlassen. Die Band arbeitet derzeit am vierten Album!
Bauhaus
Februar 12th, 2012 by admin
Bauhaus ist eine britische Dark-Wave-Band, die gemeinsam mit Künstlern wie The Cure oder David Bowie das Fundament für die Musik legte, was später als Gothic Rock bekannt wurde. Die Band verknüpfte einen andauernden, experimentellen Musikstil mit trübsinnigen und dunklen Texten und einem Auftreten in geheimnisvoller Kleidung mit düsterem Make-up.
Gegründet wurde die Band 1978 im englischen Northampton. Die vier Kunststudenten Peter Murphy, Daniel Ash, David J und Kevin Haskins benannten sich nach der 1919 in Weimar gegründeten Kunst- und Designschule Bauhaus. Mit dem Lied “Bela Lugosi’s dead” schufen sie 1979 einen Klassiker des Genres. Die Band veröffentlichte vier Studioalben und ein Livealbum. 1983 löste sich die Band nach einigen Meinungsverschiedenheiten auf.
Peter Murphy avancierte zum Idol der europäischen Gothic-Bewegung der 80er Jahre und diente James O’Barr als Vorbild für seine Comic-Figur “The Crow”. 1984 veröffentlichte er zusammen mit Mick Karn eine LP.
Der Rest der Band schloss sich zunächst unter den Namen Tones On Tail, und schließlich als Fast-Reunion als Love and Rockets sehr erfolgreich zusammen.
1998 gab es eine Wiedervereinigung von Bauhaus für eine Tournee.
Im Herbst 2005 sowie Winter 2006 gab es erneut eine Tour unter dem Titel Near the Atmosphere.
Im März 2008 erschien ein neues Album namens Go Away White. Aufgenommen wurde es innerhalb von 18 Tagen mit der Originalbesetzung. Dieses Album soll das letzte sein und die Bandmitglieder sähen es als “posthumen Schwanengesang” an.
Ataraxia
Februar 12th, 2012 by admin
Ataraxia ist eine im November 1985 in Modena gegründete neoklassische Dark-Wave-Band, die anfangs in charakteristischer Dark-Wave-Besetzung mit E-Gitarre, Bass, Synthesizer und Schlagzeug auftrat. Der Bandname stammt von Ataraxie, einer Art Ideal der Seelenruhe, und bezieht sich auch darauf.
Die Demos Prophetia (1990) und Nosce te ipsum (1991) waren anfangs noch sehr von Gothic Rock und Cold Wave beseelt, Aber im Laufer der 90er-Jahre entwickelten Ataraxia einen folkloristisch-neoklassisch gelenkten und Stil, der moderne Technik und antike Instrumente vereint.
Ataraxia beschreiben ihre Musik selbst als Mischung zwischen heilig und unheilig, himmlisch und neo-klassisch, alter und neuer Musik. Außerdem verarbeiten sie in ihren Texten europäische Legenden bzw. die lateinischen und griechischen Sagen. Ihre Songtexte sind deswegen oft in antiken Sprachen. Ihre Auftritte finden meist an Orten statt, die aus der Sicht der Band besondere spirituelle Eigenschaften besitzen. Seit ihrer Gründung wurden etwa 20 LPs veröffentlicht.
The Damned
Februar 12th, 2012 by admin
The Damned ist eine englische Band, die 1976 von Sänger Dave Vanian, dem Gitarristen Brian James, Captain Sensible und dem Schlagzeuger Rat Scabies, ursprünglich als Punkband gegründet wurde.
Beeinflusst von Bands wie den Ramones und den Sex Pistols spielte die Gruppe starken Punkrock. In den Texten ging um Sozialkritik, Lebensfreude und Spaß, und es gab auch keine Kleiderordnung. Es kleidete sich jeder so, wie er wollte. So kam es, dass Horrorfan Dave Vanian manchmal im Bela-Lugosi-Look auftrat, Captain Sensible hingegen im Krankenschwesternkittel oder Ballettkleid auftrat.
The Damned war die erste britische Punkband, die mit Der Single New Rose und dem Album Damned Damned Damned Studiomaterial veröffentlichte. Mit dem Gitarristen Lu Edmunds trieb die Gruppe in Richtung Rock, löste sich aber 1978 nach dem zweiten Album Music for Pleasure auf.
Ende des Jahres 1978 vereinigten Vanian, Sensible und Scabies zu „The Doomed“ , bald darauf nahmen sie aber wieder den alten Bandnamen The Damned an. Mit Algy Ward als Bassist feierte man mit Machine Gun Etiquette ein Comeback. Musikalisch hatte sich die Band weiterentwickelt, blieb dem Punk aber weiter treu. Neuer Bassist wurde Paul Gray, mit ihm entstand auch das Black Album.
Fortwährende Schwierigkeiten mit den Plattenfirmen standen einem größeren Erfolg der Gruppe im Weg. 1981 erschien die Maxi Friday the 13th.. Ernüchternd fiel das Album Strawberries aus, das trotz starker Titel nicht an die Wirkungsstärke des Black Albums heranreichte. Trotzdem war es das ersts Album der Band, welches den Sprung unter die Top 20 der UK-Charts schaffte.
1983 war eine neue Umbesetzung zu verzeichnen zur Band, Gray wurde durch Bryn Merrick ersetzt und Roman Jugg stieß als Keyboarder und Gitarrist hinzu. Letzterer war kein Unbekannter, da er schon seit 1981 bei Live- und Studioaufnahmen der Gruppe mit dabei war. Anfang 1985 verließ Captain Sensible die Gruppe wegen seiner immer erfolgreicher werdenden Solokarriere. Mit Phantasmagoria stieß die Band in Richtung Gothic Rock vor und hatte mit Eloise ihren einzigen Top-10-Hit. Mit dem Nachfolgealbum Anything wurde mehr in Richtung 1970er-Jahre-Rock gezielt. 1988 trennte man sich wegen fehlenden Erfolgs. Zum Abschluss gab The Damned ein letztes Konzert in Originalbesetzung mit ihren alten Hits von 1976 bis 1981.
Dead Can Dance
Februar 12th, 2012 by admin
Dead Can Dance sind eine Musikgruppe aus Australien, die Eindrücke unterschiedlicher, ethnischer Musikstilen zu einem eigenen Stil zusammenführt.
Gerrard und Perry trafen sich 1980 in Melbourne. Beide traten als Musiker in Pubs auf. Das multi-kulturelle Umfeld in dem Viertel East Prahran, wo sie lebten, begann ihren musikalischen Stil zu prägen. Zusammen arbeiteten sie nebenbei in einem Restaurant, um Geld für eine Auswanderung nach London zu verdienen. 1981 gründeten sie dann gemeinsam mit Paul Erikson und Simon Monroe die Band Dead Can Dance. Motor dieser Gründung war Perry, der das Konzept eines Künstlerkollektivs mit wechselnden Musikern verfolgte. Die Gruppe reduzierte sich jedoch auf Perry und Gerrard. Das erste gemeinsame Stück mit Lead-Stimme von Gerrard war das improvisierte Frontier, das jedoch bereits alle Stilelemente der Gruppe vorwegnahm. 1982 zogen beide nach London.
In den ersten Jahren lebten die Musiker erst einmal von Arbeitslosenhilfe, da der erhoffte Plattenvertrag ausblieb. In dieser Zeit nahmen sie mehrere Demobänder auf, um den erwünschten Plattenvertrag zu intensivieren. Nach zwei Jahren trafen sie auf Ivo Watts-Russel. Dieser bekam eines der Demobänder in die Hand, wobei er besonders von Frontier sofort begeistert war. Allerdings fehlte das Kapital für eine Zusammenarbeit. Im November 1983 nahm die Gruppe eine der John-Peel-Sessions bei der BBC auf. Im März 1984 erschien mit Hilfe verschiedener Gastmusiker das erste Album Dead Can Dance. Der Name des Werks soll das Beleben von toten oder vergessenen Gegenständen versinnbildlichen und ist eine Anspielung auf die im Mittelalter verwendeten Instrumente. Diese Konversion von Belebtheit in Unbelebtheit und umgekehrt sollte den Kern ihrer Musikerfahrung darstellen.
Die Musik von Dead Can Dance verarbeitet Elemente aus Rock, Neoklassik, mittelalterlicher Musik sowie Weltmusik, vor allem aus arabischen oder osteuropäischen Kulturen. Die Instrumentierung der Lieder umfasst ein weites Spektrum von Instrumenten unterschiedlicher Kultur und Herkunft. Bei der vokalen Besetzung divergiert Brendan Perrys weiche, tiefe Stimme mit dem hellen, lautmalenden Gesang von Lisa Gerrard.
Dargaard
Februar 12th, 2012 by admin
Dargaard ist eine Formation aus Österreich, die ihre Wurzeln im neoklassischen Dark-Wave-Bereich hat. Ihre Musik ist klassisch inspiriert und wird vollständig mit Keyboards erzeugt. So veröffentlichten Dargaard bislang vier Alben.
Dargaard wurde im Jahr 1997 von Tharen gegründet. Dieser spielte bis dahin schon in verschiedenen Untergrund-Bands. Er war Keyboarder bei Abigor, allerdings sind die Projekte Amestigon, Dominion III und Dargaard vollständig unter seiner Führung. Dargaard resultierte aus Tharens Streben, sich vom Black Metal zu distanzieren und mehr Ausdruck durch klassische und umgebende Musik zu verleihen.
Später trat Elisabeth Toriser der Band als Sängerin bei. Oktober 1998 wurde das Debütalbum Eternity Rites in den Hoernix Studios aufgenommen. Die Songs wurden von Tharen komponiert, während die Texte von Elisabeth geschrieben wurden. Das Album wurde von der Plattenfirma Napalm Records veröffentlicht. Hier war Tharen durch seine früheren Band-Aktivitäten vertraglich gebunden. Dies ist auch der Grund, weswegen keine Demos veröffentlicht wurden. Das Album wurde sehr positiv von den Metal- und Dark-Wave-Fans aufgenommen.
Im August 1999 wurde von der Band im Studio mit den Arbeiten am zweiten Album begonnen. Dieses wurde 3. Juni 2000 durch Napalm Records mit Namen In Nomine Aeternitatis veröffentlicht und erhielt wiederum großen Zuspruch. Im Juni 2001 veröffentlichten sie das Album Dissolution of Eternity. Im März 2004 erschien vorübergehend das letzte Werk Rise and Fall.
Trotzdem ist Dargaard weiterhin aktiv. Allerdings hatte die Band bislang keine Live-Auftritte. Auch ausgedehnte Tourneen werden laut Tharen nicht absolviert.
Relatives Menschsein
Februar 12th, 2012 by admin
Relatives Menschsein war eine deutsche Band aus dem Allgäu, die der Dark-Wave-Bewegung zugerechnet wird. Gegründet wurde sie 1990 aus dem Zusammenschluss der Musiker Amadeus, Lissy Mödl und Jörg Wolfgram (alias „Jogy“) und wurde vor allem wegen ihrer poetischen und stimmungsvollen Gesangsstücke in deutscher Sprache in der Schwarzen Szene bekannt.
Schon die ersten Singles der Band wurden durch ihre bis dahin einzigartige Mischung von Musik und Lyrik zu Hits in der Schwarzen Szene. Die Songs Tempel, Glaube und besonders Verflucht entwickelten sich zu Hits der Szene, die bis heute gespielt werden und ihnen einen Plattenvertrag bei der Produktionsfirma Danse Macabre bescherten. Unter dem Titel „Moritat“ erschien bei diesem Label eine Musikkassette mit nur vier Songs. Mit dem ersten größeren Konzert am 4. Januar 1992 in Ulm startete eine Tournee, die der Band in Deutschland, Belgien und der Schweiz zu 1992 erschien die EP „Gefallene Engel“, und im August fanden sie Unterstützung durch den Keyboarder Jörg Hüttner. Im Juni 1993 wurde das erste und einzige Album „Die Ewigkeit“ veröffentlicht, an dem Gitarrist „Thar“ mitarbeitete. Nachdem das Album veröffentlicht wurde, verließ Jörg Wolfgram die die Band. Nachfolger wurde Andy Age als Gitarrist der Band. 1999 spielte die Band ihren letzten Auftritt, bei dem die Bühnenkleidung Amadeus von diesem verschenkt wurde. So wurde die Band inoffiziell aufgelöst.

