Virgin Prunes

Februar 11th, 2012 by admin

Die Virgin Prunes existierten als irische Post-Punk-Band von 1977 bis 1986.

Mitte der 1970er Jahre bestand in Dublin eine Clique namens Lypton Village. Die Gründer waren die Freunde Paul Hewson (besser bekannt als Bono), Fionán Martin Hanvey (Gavin Friday) und Derek Rowen (Guggi). Die Gruppierung schaffte sich ihre eine Phantasiewelt mit eigenen Bestimmungen. Infolge der Punkbewegung gingen zwei Musikbands aus dieser Clique hervor, U2 und die Virgin Prunes.

Gavin Friday, Guggi und Dave-id Busaras Scott (David Scott Watson) übernahmen den Gesang. Bass spielte Trevor Rowan, die Gitarre Dik (Richard Evans) und am Schlagzeug saß Pod (Anthony Murphy), und an den Keyboards in den ersten Jahren Haa-Lacka-Bintii (Daniel Figgis).

Ihre frühen Auftritte glichen eher einer Aufführung, die nicht selten den Geschmack des Publikums reizte. Der Grund hierfür lag am freigiebigen Spiel mit Sexualität und Geschlechterrollen. Somit gelang der Band ein kultstatus unter den Fans.

1981 kam die erste Single Twenty Tens. 1982 erschien das Album … If I Die, I Die. Ebenfalls 1982 wurde Pagan Lovesong veröffentlicht. Bereits hier nahmen die Virgin Prunes ausdrücklich Abstand von der neuenGothic-Bewegung. 1984 wurde The Moon Looked Down And Laughed aufgenommen und 1986 veröffentlicht. Auf diesem Album wurde eine neue musikalische Richtung eingeschlagen: Der Konfrontationsaspekt wurde durch r melodische Stücke und Balladen ersetzt. Durch den immensen Stress des permanenten Tourens kam es zu Unstimmigkeiten innerhalb der Band. Guggi verließ sie als erster, bald darauf ging auch Dik. Mit dem Fortgang Gavin Fridays 1987 war die baldige endgültige Auflösung der Virgin Prunes nur noch reine Formsache.

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